TOXIMAN bei den Sozialen Dienste des Kanton Glarus

Thema: „SUCHT“ Ein Thema für die soziale Arbeit

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Weiterbildung für alle Mitarbeiter/inen der Sozialen Dienste statt.

Zum Schluss findet eine Podiumsdikussion aus Behörde, Medizin und Politik statt:

Welche gemeinsame Haltungen können eingenommen werden?

Wann. 09. März 2021 , 08:00 – 16:45 Uhr Wo: Ort Seminarhotel Linn, CH-Filzbach

Legalize it, don`t critizes it

Ich kam das vom Dachverband offene Kinder und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) veröffentlichte Positionierungspapier im September 2019 nur zustimmen.Meine Erfahrung mit jungen Menschen zeigt, dass sie auf der einen Seite durch das Internet und den sozialen Medien recht aufgeklärt. sind, jedoch auch übersättigt sind und nach ehrlichen Antworten suchen.Meine Authentizität ist ehrlich,offen und auf Augenhöhe. In meiner Projektarbeit gebe ich nicht das studierte und theoretische Wissen, sondern das erlebte Wissen weiter – das Wissen um das Wesen der Sucht. Oft sind Berichte, Informationen Kommentare,Veröffentlichungen über Cannabis abschreckend und entsprechen nicht den Tatsachen.Heute findet ein Bewusstseinswandel in der Drogenpolitik, auch in Deutschland statt und kein Thema wird so heiß diskutiert wie das der Legalisierung.

https://doj.ch/wp-content/uploads/Positionierungspapier_Extremismus_DOJ.pdf

 

Deutschland im Rausch: Das Scheitern der Drogenpolitik

Ich wünsche unserer Gesellschaft einen Bewusstseinswandel und fähige Politiker, die in der Drogenpolitik einen anderen Weg beschreiten. Eine Regierung, die lediglich der „Drogenmafia“ den Krieg erklärt, kann und wird niemals gewinnen. Zu diesem neuen Weg gehört im ersten Schritt die Legalisierung von Cannabis. Damit würden die Konsumenten dieser sogenannten „weichen Droge“ entkriminalisiert werden und der Staat hätte Einnahmen in Milliardenhöhe. Bisher fließt diese Summe in die Taschen korrupter Anbauer und Dealer. Gäbe es einen staatlich kontrollierten Cannabisverkauf, wären die Substanzen frei von Blei oder anderen gefährlichen Streckmitteln. Unter staatlicher Kontrolle ließe sich auch der derzeit hohe THC-Gehalt der Cannabis-Pflanzen auf ein verträgliches Maß reduzieren. Viele Jugendliche könnten so vor schweren Psychosen bewahrt werden.

Jedoch sollte nach meinem Verständnis und Fachwissen die Legalisierung erst ab dem 21. Jahr gelten, da erst im 20. Lebensjahr die Produktion der Wachstumshormone und die Gehirnentwicklung abgeschlossen ist. Jeglicher Eingriff in diese Entwicklung schadet ihr, dies gilt natürlich vor allem für das hochgezüchtete THC (Tetrahydrocannabinol) der Anbauer als auch für die Giftstoffe der Zigarette, sowie für das Zellgift Ethanol (Alkohol). Und hier werden Zellen nach einem Rausch nicht mehr erneuert. Sie werden für immer „versoffen“…

Hier geht es zum Artikel:

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/deutschland-im-rausch-100.html

Mein Leben und Vision

Mein Leben: „Ich bin damals als 8-jähriges Kind eine lebenslange Partnerschaft eingegangen, die mich bis heute und ganz gewiss bis ans Ende meines Lebens begleiten wird, die SUCHT.“ so meine Worte im Projekt „TOXIMAN“ Das Projekt wurde während der Entwicklung von der Drogenberatungsstelle in Göttingen begleitetet und die Drogenbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland hat es zum Projekt des Monats August 2012 ideell geehrt.

Was ist aus meiner Vision geworden? Als Heranwachsender hatte ich einfach noch nicht die Reife, zu erkennen, was der Konsum von Tabak, Alkohol und Cannabis alles in einem selbst auslösen kann. Alles hat immer einen Anfang und Jugendliche haben ihre ersten Berührungspunkte fast immer mit „weichen Suchtmitteln“. Der erste Schritt ist immer der erste Rausch, das erste wohlwollende Gefühl und eine vermeintlich positive erste Erfahrung. Die Hemmschwelle und die Bereitschaft, sich gefährlicheren Drogen zu öffnen, sinkt.
Erst eine sehr heftige drogeninduzierete Psychose mit 27 Jahren führten mich zwangsweise in die Forensik Wiesloch. Erst dieses Erlebnisse, eines meiner vielen erlebt/durch leidenden Traumaas , öffnete mir die Augen für mein pathologisches Leben. Ich habe den Entlassungsscheck, ein Geldbetrag von 1100 DM , den ich bei meiner Entlassung in die Hand gereicht bekam noch heute vor Augen. Ebenso klingen mir meine eigenen Worte noch gut im Gedächtnis: „Wolfgang, du hast nur eine Möglichkeit. Entweder „Goldener Schuss oder Leben.“ Ich entschied mich für das Leben!

Drei Jahre später begann ich meine beruflichen Traumberufe des Gärtners und des Krankenpflegers, heute Gesundheits- und Krankenpflegers. Mehr noch, ich begann im Jahre 2010 eine Zusatzausbildung zum Kinder-/Jugend- und Familienberater und machte eines meiner Hobbys zum Beruf. Ich bin seit 2014 Yogalehrer.

Bisher hielt immer an meinem Vision fest. Jedoch erschwert mir der Gesetzgeber und die Fachwelt gleich ob in der Schweiz oder in Deutschland in einer therapeutisch geführten Einrichtung als Betreuer/Begleiter gefährdeter suchtmittelabhängiger Menschen mitzuwirken. Und nicht nur das.

Mein Ziel und Hoffnung ist es, Unterstützer, Kooperationspartner sowie Menschen aus der Fachwelt Sucht an einen Tisch zu bringen um über mein, während der Arbeitswelt entwickeltes weiteres Projekt nach TOXIMAN, das “ niederschwellige“ Prävention-und Nachsorgehaus zu debattieren. Ein Haus soll in der Schweiz und eines in der Bundesrepublik Deutschland entstehen. Das ist mein Engagement für eine Gesellschaft in der ich lebe. Mir wurde damals geholfen aus der Sucht aussteigen zu können, heute möchte ich mein fachliches und eigenes erlebte Leben als Süchtiger weiter geben. Zu den Projekten

Ich benötige ihre Hilfe und Unterstützung Bitte helfen und unterstützen sie mich bei der Umsetzung meiner Vision.Helfen Sie mit und seien sie aufmerksam, um junge Menschen vor den Gefahren des Drogenkonsums zu bewahren! Wir brauchen eine Kultur, des nicht Weg Schauens, sondern eine Kultur der Achtsamkeit und des Hinschauens, des Hinschauens des Miteinanders und Hinhören unserer jungen Menschen. Sie gestalten unsere Zukunft, und nicht Du und Ich!

MENSCHEN HELFEN MENSCHEN!

Paracelsus sagte:“ Man muss das Elend nicht mit dem Maul , sondern mit den Händen anpacken!“

Ohne ihre Mithilfe schaffe ich das nicht!

 

Nach meinem Projekt TOXIMAN, dass von der Drogenbeauftragten der Bundesrepublik Deutschland im August 2012 als das „Soziale Projekt “ ideell geehrt wurde machte ich mir weitere Gedanken über mein soziales Engagement. Siehe Link Presse www.toximan.de
So lag ich oft schlaflos in meinen Arbeitseinsätzen in der Schweiz wach und ein Gedanke lies mir keine Ruhe:“Wie können wir verhindern, dass Menschen erst gar nicht süchtig werden mit all dem Leid, Leid den Angehörigen und deren System ( Eltern/Schule/ Arbeit-und Ausbildungsstätte, Studium ,etc.) erfahren, der auch immer mit Gewalt, Missbrauch, Prostitution, Beschaffungskriminalität,Gefängnis bis hin zum Tod einhergeht. Es muss doch irgendetwas geben, damit es gar nicht so weit kommt.

 

Ich bin überzeugt davon dass ein Prävention- und Nachsorgehaus von suchtgefährdeten Menschen zusammen mit Menschen, die regulär eine Therapie abgeschlossen haben einen Synergieeffekt ergibt. Zum einen wird es suchtgefährdeten Menschen als ersten Meilenstein raus aus der Sucht sein und Menschen, die regulär eine Therapie abgeschlossen haben, als Überbrückung für ihr weiteres Leben auf der Suche nach Arbeit und Wohnung dienlich sein. Ich selbst lebe in diesem Haus mit.
Gleich einer Familie, die ihren Alltag und das Zusammenleben „gemeinsam“ liebevoll mit all den Höhen und Tiefen, die das Leben mit sich bringt, meistern wird.

Das Prinzip des Präventionshaus basiert darauf, heranwachsende Menschen zwischen 18 bis 30 Jahren stärker in die Eigenverantwortung zu nehmen, um ihre Krisen aufzufangen, bevor es zu spät ist. Gleichzeitig könnten die verschiedenen Institutionen der Jugendarbeit – Jugendamt, Schule, Suchtberatungsstellen, Heime und Psychiatrien – über das Haus stärker miteinander vernetzt werden.. Das wichtigste Glied in der Kette ist jedoch der junge Mensch selbst.
Eine klassische Krisensituation verläuft etwa so, dass der junge Mensch z. B. wegen Stress mit den Eltern von ihnen vor die Tür gesetzt wird oder einfach abhaut. Meist kommt er in dieser Krise auch mit Schule oder Ausbildung nicht mehr klar. Dazu muss man sagen, dass die wenigsten jungen Menschen schon mit 18 Jahren bei ihren Eltern ausgezogen sind. In dieser Situation ist das Kriseninterventionshaus für junge Menschen mit all ihren Problemen und Hindernissen, die ihnen im Weg stehen und die sie nicht bewältigen, eine Anlaufstation.

Darüber hinaus ist das Nachsorgehaus für Menschen, die regulär eine Suchttherapie abgeschlossen haben. Hier werden sie Zeit und Ruhe finden um ihr Leben weiter „sucht frei“ zu gestalten und sich auf den Weg machen Arbeit und Wohnung zu finden. Beides Prävention und Nachsorge praktisch in einem Haus so das Konzept.

Wir haben haben nicht den Anspruch den Süchtigen zu heilen und können dies auch nicht. Wir möchten Suchtkliniken, den Behörden und unserer Gesellschaft ein zusätzliches Angebot für Menschen schaffen, die von Sucht und Gewalt betroffen sind.
Wenn ich ihr Herz berührt habe freuen wir uns über ihre Kontaktaufnahme.

Markus und ich sind jeder Zeit bereit weitere Auskünfte über unser Projektvorhaben zu geben. Markus ist täglich unter +41 77 457 2858 telefonisch, ich unter + 41 76 254 19 64 oder +49 176 261 73013 zu erreichen.In Deutschland steht Anton unter +49 152 372 30 623 für weiter Auskünfte zur Verfügung.

 

Nationale Strategie Sucht (Schweiz)

Spiderdiagram Konsumverhalten

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends…

Gesundheitskompetenz stärken

Jede Person hat individuelle Verhaltens- und Konsummuster. Das Individuum und sein Umfeld, seine Lebensumstände, sowie die Fähigkeit, seine eigene Lebenswelt mitzugestalten, sind für den Umgang mit Sucht zentral. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz jedes Einzelnen ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Suchtprävention und der Suchthilfe……

->mehr zur Schweizer Strategie Sucht

 

Maischberger Cannabis und Kokain sollen Drogen freigegeben werden? Sendung vom 23.3.2017

In dieser sehr informativ und auf den Punkt gebrachten Talkshow über die Drogenpolitik in Deutschland geht klar und deutlich hervor, dass die Drogenpolitik  nicht nur in Europa, sondern weltweit gescheitert ist. Andre Schulz (Bund deutscher Kriminalbeamter) muss dem Ex-Uno-Generalsekretär Kofi Annan recht geben, als er dies in seinem Interview bekräftigte. Seine Worte im Bericht und all die anderen Statements der Talkgäste lassen mich mit Schrecken und Schaudern vor Augen führen, was in Deutschland passiert.

Heute 2,5 Jahre später nach Ausstrahlung dieser Sendung ist die Drogenwelt mit ihren Substanzen noch viel gefährlicher geworden. Es kamen neue hochgefährliche lebenszerstörenden psychoaktive chemischen Substanzen, wie Legal Highs und Methamphetamin Crystal Meth, sowie Methylendioxyprovaleron ( MDPV ), auch als Flex bekannt, zum Drogenmarkt hinzu. Um hier nur drei von vielen neuen Substanzen zu nennen. Ich habe junge Menschen betreut und begleitet, die schon nach einem „Bad Trip“ erst einmal für längere Zeit in der Psychiatrie zur Behandlung waren, manche sogar Jahre nach Dauerkonsum dort verbringen müssen. Ein Arzt in Leipzig erzählte mir, dass sie manchmal machtlos sind, weil sie nicht wissen, welche hochgefährlichen chemischen Zusammensetzungen in diesen „Bad Trips enthalten sind und es kein Gegenmittel gäbe.

Kofi Annan`s Worte: „Die Drogenpolitik der letzten 50 Jahre hat einen enormen internationalen kriminellen Markt geschaffen. („Spiegel“ 20.02.2016)

Andre Schulz (Bund deutscher Kriminalbeamter): „Im Jahre 2015 konsumierte das Land Deutschland eine Menge von 1-4 Tonnen Drogen am Tag!!!“

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht gibt eine Zahl heraus: „nur“ für Kokain geben Konsumenten in Europa pro Jahr aus 5,7 Milliarden Euro aus!

Ende des Jahres konnte man in allen deutschen Zeitungen lesen: Der Verbraucher bestimmt den Markt. Deutschland und die Schweiz werden im Jahre 2019 mit hochqualitativ guten Koks versorgt. Das stellten vor kurzem Fahnder in der Schweiz und Deutschland fest: 600 Kilo per Privatjet nach Basel eingeflogen und in Hamburg wurde mit 4,5 Tonnen Kokain eine noch nie zuvor in Deutschland beschlagnahmten Menge sichergestellt, die auf Schwarzmarktwert ca.15 Millionen Euro einbringt. Und der kleine Kiffer wird kriminalisiert und die Politik kann sich das Scheitern ihrer Dogenpolitik leider „noch“ nicht eingestehen.

 

Was kann ich tun, wenn mein Kind Drogen nimmt?

Eine innoative Video Plattform für Eltern und Angehörige die praktische Hilfe suchen.
Prävention- und Intervention von Experten und ehemaligen süchtigen. Wir sind Experten einer innovativen Video-Plattform für Suchtprävention sowie Intervention und bieten Hilfe für Eltern süchtiger Kinder. In zahlreichen Videos vermitteln wir Praxis- und Erfahrungswissen.

www.eltern-suchthilfe.de

 

Verein ZIEL – Zurück ins Leben gegründet!

Die Erfahrungen zeigen, dass Prävention im Suchtbereich nur gelingen kann, wenn an der Ursache gearbeitet und Betroffene ernst genommen werden. Durch den Kontakt mit Wolfgang zeigte sich, dass in diesem Bereich ein Angebot geschaffen werden muss. Einerseits brauchen Personen nach der Suchttherapie Unterstützung, anderseits braucht es vor dem abgleiten in die Sucht eine unkomplizierte Anlaufstelle mit Fachpersonen. Mit dem Projekt ZIEL soll ein solches Angebot geschaffen und eine Lücke in der Suchtbetreuung geschlossen werden. Das Projekt ZIEL ist ein dringend benötigtes ergänzendes Angebot, um die Suchtproblematik zu bekämpfen und betroffenen zu helfen.

Markus Gebert
Sozialarbeiter
Präsident Verein ZIEL

 

Ein ermutigender Bericht im Schweizer Fernsehen:

https://www.srf.ch/sendungen/10vor10/die-idee-psychisch-kranke-helfen-psychisch-kranken

Aus meiner eigenen langjährigen beruflichen Arbeit mit psychiatrischen und suchtmittelabhängigen und/oder gefährdten Menschen und der Beratung von Eltern und ihren Kindern in der Funktion als Systemischer Kinder/Jugend-und Familienberater erfreut es mein Herz zu hören, das Peers in die Fachwelt vorstossen.

Sie werden eine grosse Bereicherung für die Fachwelt sein, diese langfristig verändern und wesentlich zur Gesundheit aller psychisch und von Drogenkonsum gezeichneten Menschen beitragen.

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